Designvorlagen

Die Chancen und Risiken der Verwendung von Themes

webagentur-mw-schwäbisch-hall - das Bild zeigt den Ausschnitt einer Frau, die auf den geöffneten Händen blaue Kreidestücke hält.

Es steckt viel Detailarbeit, Wissen und Können in der Erstellung einer Website. Doch vielen scheint nicht klar zu sein, welchen Aufwand ein Webdesigner eigentlich betreibt. Erst Recht nicht, wenn sogenannte Themes zum Einsatz kommen. Auch wenn die Anbieter von Designvorlagen anderes suggerieren, stoßen Laien ohne Fachwissen bei der Konfigurierung schnell an ihre Grenzen. Denn ein Theme zu verwenden ist mehr als nur Malen nach Zahlen.

 

Was ist eigentlich ein Theme?

Ein Theme oder auch Template ist eine Designvorlage, die in das vorinstallierte CMS WordPress hochgeladen wird, und das Aussehen der Website bestimmt. Hier wird festgelegt, welche Elemente sich wo auf der Website befinden und wie sich diese in den verschiedenen Ansichten der Endgeräte verhalten. Die Inhalte wie Bilder, Grafiken und Texte werden dabei in einer getrennten Datenbank gespeichert, die im Hintergrund arbeitet. Dies macht das Austauschen von Themes und damit das Aussehen einer bestehenden Homepage möglich, funktioniert aber meist nur mit den von WordPress mitgelieferten kostenlosen Standard-Themes.

 

Was unterscheidet die sogenannten Premium-Themes? 

Premium Themes sind kostenpflichtige Designvorlagen, die man im Internet auf verschiedenen Marktplätzen kaufen kann. Sie unterscheiden sich in Aussehen, Funktion, Art der Lizensierung, Kosten, Support und Anwenderfreundlichkeit. Für eine wirklich professionell anmutende Website kommen grundsätzlich nur Premium-Themes in Frage. Die Designvorlagen sind meist nach Verwendungszweck sortiert, doch eine Auswahl zu treffen fällt nicht leicht. Die von den Anbietern mitgelieferten Optionen und Features lassen zwar nur wenige Wünsche offen, sind aber oft schwer zu durchschauen bis überflüssig und stehen im Widerspruch zu einer guten Performance.

 

Wie leicht ist die Handhabung?

Um mit einer Designvorlage arbeiten zu können ist es nötig, sich anhand einer Dokumentation einzuarbeiten, die falls vorhanden meist auf Englisch ist. So manches Theme ist derart umfangreich und für alle Eventualitäten ausgerüstet, so dass eine Anpassung an die eigenen Wünsche mühsam, zeitaufwendig und nervenaufreibend sein kann. Nicht selten stoßen Laien an ihre Grenzen, da vieles nicht so funktioniert wie es sollte. Im Ergebnis zeigt sich der Unterschied: Es steckt zwar viel Mühe und Zeit darin aber weniger Können. Und so landen viele dann doch bei einem professionellen Webdesigner.

 

Welchen Vorteil bietet ein Webdesigner?

Anhand einer Designvorlage kann ein professioneller Webdesigner den Gestaltungs- und Entwicklungsprozess einer Website erheblich beschleunigen. So spart der Kunde Zeit und letztlich Geld. Ein Webdesigner erkennt Stolpersteine und kann fehlende Funktionen oft durch Programmierung ergänzen. Und er achtet bereits bei der Erstellung einer Website auf optimierte Inhalte, die suchmaschinenfreundlich sind und für kurze Ladezeiten sorgen. Dank seines Fachwissens und Könnens profitieren Kunden im Ergebnis von einer performanten Website, die bezahlbar ist.

 

Fazit

Für kleine und mittlere Unternehmen, Solopreneure und Start-Ups, die ein begrenztes Budget und Know-how zur Verfügung haben, kann mit der passenden Designvorlage und der Beauftragung eines Webdesigners in kurzer Zeit eine professionelle und individuell anmutende Website erstellt werden, die dem Ziel dient, den Content und damit das Unternehmen ins rechte Licht zu rücken. Und nur darum geht es doch!