Über die Contenterstellung und inhaltliche Ausarbeitung eines
Social-Media-Redaktionsplans

Mit authentischen Inhalten Fans & Follower begeistern

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Für viele Selbstständige, Social-Media-Manager und Unternehmen ist die Contenterstellung für Facebook, Twitter, Instagram und Co. eine echte Herausforderung. Was kann man seinen Fans und Followern nur mitteilen? Möchten Sie Ideen für passende und wertvolle Inhalte für Ihre Social-Media-Kanälen finde, lassen Sie sich von meinen Tipps zur Contenterstellung  inspirieren.

Definieren Sie relevante Themengebiete

Ein Redaktionsplan sorgt für Struktur, reduziert den Aufwand und verbessert die Qualität der Inhalte. Aber genau diese Inhalte wollen manchmal nicht so einfach „aufs Papier“. Es ist sinnvoll, die Contenterstellung für Social-Media nach einem zuvor definierten Konzept umzusetzen. Im besten Fall haben Sie hierzu schon im Vorfeld Ihre Zielgruppe und Ziele, Markenbotschaften und das Wording definiert.

Darauf aufbauend recherchieren und definieren Sie relevante Themengebiete, die Sie im Laufe Ihrer Social-Media-Aktivitäten immer wieder mit unterschiedlichen Inhalten und Schwerpunkten bespielen. Zum Beispiel für die Dienstleistung „Architekt“: Altbausanierung, den passenden Architekten finden, der Weg zum Traumhaus, wer sich Architekt nennen darf, Lichtplanung, Gartengestaltung, Bauen im Bestand, Grundstücksuche etc.

Tipps für die Contenterstellung

Die Social-Media-Aktivitäten der Konkurrenz und branchenverwandter Unternehmen sind gute Inspirationsquellen für die eigene Contenterstellung. Analysieren Sie, welche Inhalte und Contentformen veröffentlicht wurden und wie die Beiträge bei den Fans und Followern angekommen sind.

• Machen Sie eine Wettbewerbsanalyse auf Facebook, Instagram, Twitter. Aber nur inspirieren lassen, nicht abschreiben!

• Schauen Sie sich generell an, welche Unternehmen ansprechend kommunizieren. Vielleicht folgen Sie persönlich einer Unternehmensseite, weil Sie interessante Postings veröffentlicht?

• Ideen für Inhalte liefert eine Keywordrecherche (oder Google Trends Recherche). So finden Sie passende Trends und Themen, die Ihre Zielgruppe momentan interessieren und ansprechen.

Nutzen Sie Ihre Google Analytics Daten, um herauszufinden, welche Inhalte auf Ihrer Webseite besonders gut funktionieren und adaptieren Sie diese für den Redaktionsplan.

Starten Sie Umfragen darüber, welche Themen die User interessieren.

Geben Sie Einblicke in Ihre Tätigkeit. Social-Media-Nutzer mögen „behind the scenes“-Beiträge; Informationen, die sie exklusiv auf Facebook und Co. erhalten.

Auch externe Inhalte sind teilenswert – etwa Branchendossiers von Verbänden, Statistiken und Studien, allgemeine Entwicklungen oder Tests der Fachpresse. Das bekräftigt zudem Ihren Expertenstatus innerhalb der Branche. Natürlich liefern auch bestimmte interne Aktionen und Jubiläen, Jahreszeiten oder sonstige Ereignisse, die für Ihr Unternehmen und Ihre Zielgruppe relevant sind, gute Vorlagen für Postings.

Hören Sie Ihren Fans & Followern zu

Ihre Zielgruppe liefert Ihnen viele Themen, zu denen Sie Beiträge erarbeiten können. Sie müssen ganz einfach zuhören. Feedback entnehmen Sie aus Kommentaren auf Facebook und Twitter oder, wenn Sie noch keine Social-Media-Kanäle aufgebaut haben, im direkten Kundenkontakt oder in Foren und Bewertungsportalen. Der Vorteil: Ihre Fans und Follower fühlen sich ernst genommen. Gleichzeitig treten Sie sehr authentisch auf. Da ist tatsächlich jemand auf der anderen Seite, der zuhört, versteht und hilft.

Fazit: Ein bisschen Mut gehört dazu

Das Schöne: Viele Ihrer Social-Media-Aktivitäten können Sie weit im Voraus planen. Nutzen Sie diese Möglichkeiten, um User in sozialen Netzwerken mit wertvollen, authentischen und hilfreichen Postings zu unterhalten – und nicht mit spontanen Inhalten ohne Aussagekraft. Seien Sie mutig, um mit Ihren kreativen Inhalten aus der Masse hervorzustechen. User belohnen originelle Beiträge mit Reichweite. Über Social-Media-Insights lernen Sie schnell, welche Beiträge bei Ihren Fans und Followern gut ankommen. Diese Themen und Contentformen sollten Sie künftig verstärkt einbauen.